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		<title>Uyuni</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 19:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[uyuni]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Arzt gegangen war, verlie&#223; ich das Hotel Avenida in Uyuni, dieser sibirisch-armseligen kleinen W&#252;stenstadt vor dem Salar de Uyuni, dem gr&#246;&#223;ten Salzsee der Erde in S&#252;dbolivien. Es war schon dunkel geworden, ich ging um die Ecke in die nahegelegene Apotheke. Der Laden war klein und schlecht beleuchtet. Die alte Apothekerin lie&#223; ihre junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Arzt gegangen war, verlie&#223; ich das Hotel Avenida in Uyuni, dieser sibirisch-armseligen kleinen W&#252;stenstadt vor dem Salar de Uyuni, dem gr&#246;&#223;ten Salzsee der Erde in S&#252;dbolivien.</p>
<p>Es war schon dunkel geworden, ich ging um die Ecke in die nahegelegene Apotheke. Der Laden war klein und schlecht beleuchtet. Die alte Apothekerin lie&#223; ihre junge Angestellte die Medikamente holen. Dann verglich sie gewissenhaft und langsam das Rezept mit den wenigen Tabletten, die ich in zwei Papiert&#252;tchen bekam.</p>
<p>Ich ging zur&#252;ck zum Hotel. Der freundliche Besitzer brachte mir eine Kanne mit hei&#223;em Mate de Coca, dem Allheilmittel  der Bolivianer. Er hatte wohl vom Arzt erfahren, da&#223; ich, wenn nicht die Am&#246;benruhr,  dann Soroche, die H&#246;henkrankheit hatte.</p>
<p>Ich war am Tag zuvor mit drei netten jungen Israelis, darunter einer Frau, zu einer Drei-Tage-Tour zur Laguna Verde aufgebrochen. Den Jeep fuhr ein Indio, neben sich seine schwarzbezopfte Frau, die f&#252;r das Essen sorgte. Wir hatten jeder zwei bis drei Zwei-Literflaschen mit Trinkwasser mitgebracht.</p>
<p>Wir waren bald auf dem  Salzsee, der mit seiner unendlichen Weite glei&#223;te wie ein leicht mit Schnee bedeckter zugefrorener See. Der Himmel war wolkenlos blau, es wehte ein fast unmerklicher Wind. Die Stille schien absolut zu sein; es war angenehm warm. Im S&#252;den, der nicht von Bergen eingerahmt ist, ging der See ununterscheidbar in den Horizont &#252;ber. Wir waren auf 3660 Meter H&#246;he.</p>
<p>Wir fuhren eine ganze Zeit und kamen  dann zur fischf&#246;rmigen Isla del Pescado, einer nur wenige hundert Meter gro&#223;en felsigen Insel, die mit riesigen Kakteen &#252;bers&#228;t ist, die bis zu drei Metern hoch sind. Am Ufer gab uns die Indiofrau Tee und Brote mit Wurst.</p>
<p>Dann fuhren wir zu einer kleinen Salzabbaustelle mit zum Trocknen aufgeworfenen Salzhaufen. Ein kleiner Schuppen war f&#252;r das Abf&#252;llen des Salzes in kleine Plastikt&#252;ten da. Man sah nur zwei Arbeiter.</p>
<p>Danach fuhren wir den ganzen Tag &#252;ber den See. Wenn wir aussteigen wollten, hielt der Indio, wir gingen ein bi&#223;chen umher und genossen die wei&#223; blendende Unendlichkeit der 12 000 qkm  gro&#223;en Fl&#228;che. Unsere Faszination h&#246;rte nicht auf, es war eine &#220;berf&#252;lle aus Leere. Ich befolgte nicht den dringenden Rat der Reiseb&#252;cher, eine Sonnenbrille und eine M&#252;tze aufzusetzen.</p>
<p>Wir kamen auch kurz zum touristisch ber&#252;hmten  Salzhotel, das nur aus Salzbl&#246;cken gebaut ist. Die Zimmer wirkten wie Iglus.</p>
<p>Gegen Abend &#8211; der Himmel wurde schon rot &#8211;   kamen wir im &#228;rmlichen Dorf San Juan an, der Indio fuhr in eine Art Geh&#246;ft, wo wir &#252;bernachten sollten. Die drei Israelis und ich bekamen einen primitiven Raum mit drei Stockwerksbetten.</p>
<p>Ich ging ein bi&#223;chen in der w&#252;stenhaften Gegend herum und machte Fotos. Im Aufenthaltsraum neben unserm Schlafraum gab es sp&#228;ter eine sehr gute Gem&#252;sesuppe. Zwei Schweizer Radfahrer, die wir das letzte St&#252;ck mitgenommen hatten, verwickelten einen der Israelis in ein Gespr&#228;ch &#252;ber die Geschichte des Staates Israel. Ich hielt mich lieber raus, und der andere Israeli befragte mich nach dem Sinn des Lebens.<br />
Relativ fr&#252;h gingen wir ins Bett.</p>
<p>Bald wachte ich mit unwiderstehlichem Brechreiz auf und mu&#223;te immer wieder &#252;ber den eiskalten Hof zum Klo, um mich zu &#252;bergeben. Es war eine sehr schlimme Nacht f&#252;r mich, auch deshalb, weil ich die andern nicht st&#246;ren wollte.</p>
<p>Am Morgen riet mir einer der Israelis, lieber zur&#252;ckzufahren, weil ich etwas Bedrohliches haben k&#246;nne. Der Indio brachte mich ein St&#252;ck zur&#252;ck zum See und hielt einen alten leeren Bus auf,  den ein alter Mann fuhr, der seine Frau und sein Enkelkind dabei hatte, die Erica hie&#223;. Der Mann nahm mich mit, und ich unterhielt mich ein bi&#223;chen mit dem kleinen M&#228;dchen. Der Bus fuhr sehr langsam; nach einer halben Stunde hielt der Fahrer einen Personenwagen an, die beiden jungen Leute nahmen mich mit.</p>
<p>Mittags war ich wieder in Uyuni. Ich sagte im Hotel, da&#223; ich einen Arzt brauche; die Frau telefonierte und sagte mir dann, der Arzt komme um sechs Uhr. Ich bekam wieder dasselbe kleine, aber saubere Zimmer.</p>
<p>Ich stellte den Wecker auf halb sechs f&#252;r den Besuch des Arztes. Ich hatte weder Hunger noch Durst und war ganz leer und leicht. Ich legte mich ins Bett und f&#252;hlte mich gerettet wie nie zuvor. Ich lag in  nord-s&#252;dlicher Richtung im Bett, mit den F&#252;&#223;en zum Nordpol, mit dem Kopf, viel n&#228;her, zum S&#252;dpol. 10 000 km von zuhause war ich am richtigen Ort, ich war in der Utopie: ohne Ort.</p>
<p>Schnell schlief ich ein.</p>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[merke: nichts vergessen hei&#223;t auch: alle einzelheiten behalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>merke: nichts vergessen hei&#223;t auch: alle einzelheiten behalten.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[da&#223; das telefonieren zun&#228;chst und sehr leicht pseudokommunikation ist, bedeutet nicht, da&#223; es keine “wesentliche” telefonische kommunikation gibt. deshalb ist es borniert, grunds&#228;tzlich nur m&#246;glichst kurz zu telefonieren. direkte kommunikation ist auch meistens keine wirkliche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>da&#223; das telefonieren zun&#228;chst und sehr leicht pseudokommunikation ist, bedeutet nicht, da&#223; es keine “wesentliche” telefonische kommunikation gibt. deshalb ist es borniert, grunds&#228;tzlich nur m&#246;glichst kurz zu telefonieren. direkte kommunikation ist auch meistens keine wirkliche.</p>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[wittgenstein hat jenseits des metaphysischen unsinns von heidegger und dem logizistischen unsinn von carnap eine l&#246;sung „der probleme“ gefunden, die wenigstens als basis f&#252;r zuk&#252;nftiges denken dienen kann. der weg verl&#228;uft zwischen dem abgr&#252;ndigen „wesen“ und jeder art von „system“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wittgenstein hat jenseits des metaphysischen unsinns von heidegger und dem logizistischen unsinn von carnap eine l&#246;sung „der probleme“ gefunden, die wenigstens als basis f&#252;r zuk&#252;nftiges denken dienen kann. der weg verl&#228;uft zwischen dem abgr&#252;ndigen „wesen“ und jeder art von „system“.</p>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[der dichter ist einer, der sozusagen am kreuzungspunkt des saussureschen koordinatensystems von assoziation koordination sitzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der dichter ist einer, der sozusagen am kreuzungspunkt des saussureschen koordinatensystems von assoziation  koordination sitzt.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[wie kann man sich auf seine besten m&#246;glichkeiten konzentrieren, ohne einseitig zu werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie kann man sich auf seine besten m&#246;glichkeiten konzentrieren, ohne einseitig zu werden?</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 10:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[es gibt schmerzen durch nicht-gebrauch von organen, z.b. muskelschmerzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt schmerzen durch nicht-gebrauch von organen, z.b. muskelschmerzen.</p>
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		<title>kerbtierfresser</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 20:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[kerbtierfresser]]></category>

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		<description><![CDATA[kerbtierfresser alle die alle die im mondlicht mit singv&#246;geln drosseln die insekten, es sind wirklich alle schon wieder da die da sind alle kerbtiere, immen, alle allesfresser, bienenfresser, maulauf- rei&#223;er, schlitzr&#252;&#223;ler, kerbtierfresser, maulw&#252;rfe, amseln, elefan- ten aus m&#228;usen und schmei&#223;fliegen singen und fressen und fliegen schon wieder im mondlicht lustig gekerbt getiert gefressen. gesungen gedauert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kerbtierfresser alle die</p>
<p>alle die im mondlicht mit singv&#246;geln drosseln<br />
die insekten,</p>
<p>es sind wirklich alle schon wieder<br />
da die da  sind<br />
alle kerbtiere, immen, alle allesfresser, bienenfresser, maulauf-<br />
rei&#223;er, schlitzr&#252;&#223;ler,  kerbtierfresser, maulw&#252;rfe, amseln, elefan-<br />
ten aus m&#228;usen und schmei&#223;fliegen singen und<br />
fressen und fliegen schon wieder im mondlicht lustig<br />
gekerbt<br />
getiert<br />
gefressen.</p>
<p>gesungen gedauert solange es dauerte.</p>
<p>drosselbart fra&#223;los ge<br />
knebelt<br />
wir fressen und fressen.</p>
<p>fritzchen fristlos<br />
fitzt fischers frische.</p>
<p>dillkraut im mai und rapunzel<br />
machet alle s&#252;nden gut und<br />
sch&#246;n.</p>
<p>mit fesseln und k&#246;rben oder mundf&#228;ule<br />
splitter im mondlicht<br />
knochen</p>
<p>alle die wieder und wieder<br />
sieh mal an<br />
wie sie dem dings diesem leben im<br />
kreise und hoppelnd immer schneller wie sie<br />
wieder und wieder du<br />
ahnst es nicht so<br />
gro&#223; und fleischig gel&#228;utet.</p>
<p>ich gebe euch alles und was ihr nicht wollt.<br />
breiter aber diesmal eine l&#228;ngliche<br />
str&#228;fliche t&#246;dliche l&#228;ngliche<br />
greenwich<br />
gr&#252;tze<br />
gr&#252;&#223; gott du sch&#246;ner land kein<br />
splitter im mondlicht mit sichth&#252;lle<br />
pocken basalt wir<br />
l&#228;uten und pfeifen notfalls dreimal.</p>
<p>die pfiffe die h&#228;user die gr&#228;ben</p>
<p>im notfalle lauthals notfalls bis<br />
drei</p>
<p>bis dreimal kommando gilt jetzt gilts.</p>
<p>es ist sattsam bekannt da&#223;<br />
im gegensatz zu aller bisherigen praxis und<br />
taktik<br />
am ufer uferlos<br />
bis zur brust unter wasser bis dreimal<br />
wei&#223;grau als ob wir vor lauter mundf&#228;ule<br />
fesseln im mondlicht schon satt w&#228;ren sattsam<br />
ges&#228;ttigt denn ich fliege.</p>
<p>ich bin l&#228;nglich und ausgepfiffen bin ich sehr<br />
b&#252;rgerlich.</p>
<p>satt und im gegensatz<br />
wei&#223;grau und im gegenlicht<br />
mondgrau und sattsam<br />
lichtsatt und wei&#223;mond<br />
gegenmond im satzlicht<br />
grausam im</p>
<p>zimperlich l&#228;uten alle kerbtierfresser b&#252;rgerlich und faulen sehr<br />
uferlos dreimal im<br />
kreis.</p>
<p>viermal im<br />
lichterloh<br />
wei&#223;.</p>
<p>das wei&#223;t du auch nicht auch schon wieder nicht<br />
gr&#252;n</p>
<p>in der zwischenzeit zischeln wir mit &#228;pfeln auf den<br />
lippen mit giftigen w&#246;rtern im<br />
mondlicht auf dem kopf auf der brust das ist<br />
wahr ich schw&#246;rs dir<br />
st&#246;rfunk im<br />
riedgras<br />
ufersand triftig die kirgisen zirpen mit<br />
v&#246;llig bis zum &#252;berdru&#223; knirschenden<br />
z&#228;hnen verfaulten gebissen am<br />
strand<br />
kalk und wasser und<br />
kaftan<br />
karst.</p>
<p>sp&#228;rliche kerbtierfresser schwestern zwei segel<br />
zwei schwestern im mondlicht.<br />
sie segeln im mondlicht.<br />
sie segeln mit &#228;pfeln.<br />
sie segeln und<br />
kegeln.</p>
<p>meine sehnsucht auf den lippen<br />
mein lied auf den fersen<br />
dein glied &#252;ber klippen<br />
strittige lippen felsen l&#228;ngliche ufer<br />
timbuktu<br />
kurz.</p>
<p>du bist satt, ich bin wei&#223;, du bist gr&#252;n, er ist taub grau und z&#252;-<br />
gig.</p>
<p>zwei schwestern und im gegensatz<br />
t&#228;ter der tat<br />
v&#228;ter durch kraft f&#252;r den sieg und die<br />
br&#252;der.</p>
<p>t&#252;chtig<br />
blutig<br />
wichtig sehr notfalls zu erm&#228;&#223;igten geb&#252;hren aus gurgel und<br />
schlund.</p>
<p>aus lippen papier und lumpen<br />
zischend zerhackt.</p>
<p>aus sehnsucht<br />
im kreise<br />
tau.</p>
<p>uferlos sehr notfalls ich pfeif dir ein liedchen da&#223; dir<br />
pfeifen und singen f&#252;rs erste<br />
vergehn vor<br />
wen ? wo ?<br />
federleicht fesseln aus<br />
salz aus</p>
<p>dein widerstand ist mein ufer.<br />
mein segel ist dein sp&#252;lstein.<br />
&#228;pfel sind blutige fesseln.<br />
dreifach keinmal<br />
zweifelnd ein<br />
steinbruch.</p>
<p>wenn die pfiffe am ufer<br />
wenn die schmutzige sehnsucht wenn<br />
mundf&#228;ule b&#252;rgerliche kreise und steine wenn<br />
geb&#252;hren im mondlicht kerbtierfresser und zweifelnde schwestern<br />
mit &#228;pfeln und mitten in der nacht wenn</p>
<p>wenn das w&#246;rtchen an<br />
bord da&#223; die z&#228;hlzeit im mondlicht die sternzeit in netzform mit<br />
&#228;pfeln mit segeln und kreisen<br />
oder bis zur brust bis zum hals bis sie pfeifen im gegenlicht gr&#252;&#223;<br />
gott sehr zersplittert<br />
gitter</p>
<p>gezittert zierlich doch zimperlich<br />
tritt spur die<br />
strittigen sitten<br />
dich trifft es bestimmt<br />
dich und mich<br />
sich im stich uns<br />
rund.</p>
<p>kerbtierfresser<br />
sch&#228;delsplitter<br />
kurszettel oder mundf&#228;ule oder etwas wei&#223;grau oder:<br />
alle tiere kerben fra&#223;.</p>
<p>ach so liederlich s&#252;ndig<br />
ach so br&#252;derlich m&#252;ndig</p>
<p>f&#252;ndige segel wie es furzt und r&#252;lpst.<br />
wei&#223;graue m&#228;dchen in butter nicht selber.<br />
blutige einstiche im mondlicht mit &#228;pfeln.</p>
<p>biere zum kotzen bei ebbe da&#223; die z&#228;hlzeit sehr wei&#223;grau.<br />
dreimal zu erm&#228;&#223;igten geb&#252;hren ganz nackt ganz<br />
heilsam<br />
wei&#223;lich<br />
kai.</p>
<p>butter im falle des<br />
falls sehr v&#246;llig sehr im gegensatz<br />
kuppelf&#246;rmig in der zwischenzeit zwei schwestern in westberlin als<br />
h&#246;her als ihre dr&#252;sen<br />
k&#252;hlbar<br />
z&#252;gige biere ohne</p>
<p>butter mit<br />
angst.</p>
<p>auspfiff taumelnd<br />
maul und<br />
lippentripper<br />
spitz.</p>
<p>nicht h&#246;her als westberlin<br />
kl&#252;ger als dillkraut<br />
drosselbart<br />
einstiche im mondlicht wo kadaver unter postwagen wo sehnsucht wo<br />
mundf&#228;ule biere</p>
<p>ich pfeife sehr w&#252;tend.<br />
ich fresse sehr blutig.<br />
ich z&#228;hle ich w&#252;te ich</p>
<p>es ist deshalb nicht ohne bedeutung da&#223;<br />
z&#228;hlzeit da&#223;<br />
kahl.</p>
<p>als alle schon im mondlicht gefesselt schon<br />
ohne beachtung als segel als wolken zwei<br />
schwestern freiere br&#228;nde und w&#252;rfe.</p>
<p>ufer und zahlen<br />
m&#252;nder und n&#228;hte<br />
st&#228;hlerne pfiffe<br />
jetzt toben alle dreimal wieder leuthals w&#252;tend<br />
notfalls l&#228;nglich<br />
uferlos</p>
<p>v&#246;llig<br />
blutig<br />
salz.</p>
<p>alle kerbtierfresser flitzen im mondlicht.<br />
alle kurszettel bersten.<br />
butter im postwagen gl&#252;ht und pfeift.<br />
obwohl die kunst aus allen n&#228;hten platzt, entfesseln die t&#228;ter hurtig<br />
zwei w&#252;tende notfalls und<br />
uferlos wei&#223;graue<br />
fesselballone die sich v&#246;llig und b&#252;rgerlich im handumdrehn blutig<br />
mit &#228;pfeln an bord zu erm&#228;&#223;igten geb&#252;hren<br />
t&#252;rlos im kreise in<br />
eis und staub und<br />
tau und schuld sehr erstickt sehr<br />
pl&#246;tzlich und deshalb<br />
pfeifend in der zwischenzeit ge<br />
schn&#252;rt in der zwischenzeit<br />
hanf und gummi<br />
luft im mondlicht<br />
gas und sand.</p>
<p>sie l&#246;sen sich auf.<br />
sie fressen das tier.<br />
kerbholz ist blutig.</p>
<p>alle sind satt und l&#252;gen.<br />
alle sind wei&#223;grau und singen.<br />
alle pfeifen mit &#228;pfeln.</p>
<p>sehr notfalls in westberlin<br />
kuppelf&#246;rmig in der zwischenzeit und ohne beachtung.<br />
wollt ihr alle ?<br />
seid ihr alle ?</p>
<p>ohne gegensatz selber im mondlicht<br />
ohne angst ast<br />
alles treibt im<br />
salz oder<br />
pfeffer.</p>
<p>uferlos notfalls leben die pfiffe in<br />
netzform.</p>
<p>insekten und dr&#252;sen<br />
kurszettel segel<br />
zwei schwestern an bord zerteilen die &#228;pfel.</p>
<p>jetzt ist alles<br />
wei&#223;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[berlin: beim einsteigen in den bus f&#228;llt einem mann ein st&#252;ck papier runter, ohne da&#223; er es merkt. eine frau hebt es auf und steckt es wie selbstverst&#228;ndlich ein. es ist ein zehnmarkschein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>berlin: beim einsteigen in den bus f&#228;llt einem mann ein st&#252;ck papier runter, ohne da&#223; er es merkt. eine frau hebt es auf und steckt es wie selbstverst&#228;ndlich ein. es ist ein zehnmarkschein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[in der abendl&#228;ndischen kunst stellt der mensch zunehmend seine physische welt dar. dazu geht er von seiner mythologischen begeisterung &#252;ber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>in der abendl&#228;ndischen kunst stellt der mensch zunehmend seine physische welt dar. dazu geht er von seiner mythologischen begeisterung &#252;ber.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[die jetzigen “antifaschisten” sind zu “richtern und henkern” geworden –, in ihrem pharis&#228;ischen kopf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die jetzigen “antifaschisten” sind zu “richtern und henkern” geworden –, in ihrem pharis&#228;ischen kopf.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[die meisten leute ruhen in ihrer unwissenheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die meisten leute ruhen in ihrer unwissenheit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[es gibt keine erkenntnis ohne das vergleichen. vergleichen hei&#223;t nicht relativieren. (substantiell ist alles unvergleichlich.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt keine erkenntnis ohne das vergleichen. vergleichen hei&#223;t nicht relativieren. (substantiell ist alles unvergleichlich.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[man sieht oft viel d&#252;mmer aus, als man ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>man sieht oft viel d&#252;mmer aus, als man ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 09:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf der galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[die euphorie, wenn der schmerz nachl&#228;&#223;t. die euphorie durch alkohol. die euphorie bei lufthochdruck. die euphorie im hellen schnee mit k&#228;lte. die euphorie auf salzseen. die euphorie im wasser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die euphorie, wenn der schmerz nachl&#228;&#223;t.<br />
die euphorie durch alkohol.<br />
die euphorie bei lufthochdruck.<br />
die euphorie im hellen schnee mit k&#228;lte.<br />
die euphorie auf salzseen.<br />
die euphorie im wasser.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>kit &#8211; eine kindheit (1938-1952)</title>
		<link>http://www.chrisbezzel.de/2007/04/19/kit-eine-kindheit-1938-1952-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 20:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[kit - eine kindheit]]></category>

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		<description><![CDATA[die lange, flach ansteigende treppe aus eichenholz mit den niedrigen stufen im gro&#223;en hohen hausflur unseres hauses luitpoldstra&#223;e 9 in kitzingen am main. auf dem gel&#228;ndersockel links stand eingekerbt, mit einer ellipse umrahmt, eine jahreszahl (1809?). zum runterrutschen war die treppe ideal. der kleine einstrahlige brunnen unter dem falterturm (dem ber&#252;hmten schiefen turm), der nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">die lange, flach ansteigende<strong> treppe</strong> aus eichenholz mit den niedrigen stufen im gro&#223;en hohen hausflur unseres hauses luitpoldstra&#223;e 9 in kitzingen am main. auf dem gel&#228;ndersockel links stand eingekerbt, mit einer ellipse umrahmt, eine jahreszahl (1809?). zum runterrutschen war die treppe ideal.<o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">der kleine einstrahlige <strong>brunnen</strong> unter dem</span><span>  </span>falterturm (dem ber&#252;hmten schiefen turm), der nie lief, nie wasser hatte und immer verschmutzt war, auch noch, als wir 1952 wegzogen.<o></o></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">das gro&#223;e rote <strong>haustor</strong> mit den schr&#228;gen bretterteilen und der kleineren t&#252;r f&#252;r den t&#228;glichen gebrauch. man konnte sie durch einen seilzug im ersten stock &#246;ffnen. vor dem tor drei steinstufen, auf denen wir „immer“ sa&#223;en.<o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">das eiserne <strong>waschschiff</strong> am mainkai, auf dem frauen mit mainwasser ihre w&#228;sche wuschen. schr&#228;ge geriffelte eiserne waschbretter zum flu&#223; hin waren schon eingebaut. das ganze schiff erschien wie aus einem gu&#223;. wenn wir sonntags beim spaziergang vorbeikamen, turnten wir auf dem leeren schiff rum.<o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana">der <strong>hadlatempel</strong> war ein gu&#223;eiserner pavillon in der gr&#252;nanlage beim falterturm, gedacht f&#252;r musikkapellen, f&#252;r uns ein spielplatz.</span><span>  </span>einmal rasteten dort einige radfahrer aus norwegen. sie waren ernst und freundlich, wir h&#246;rten ihrer sprache zu und unterhielten uns mit ihnen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 18pt"><a href="http://www.anthemion-verlag.de/kit.html" title="anthemion-verlag">siehe &#8230;</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
<p class="Formatvorlage1" style="margin: 0cm 22.7pt 0.0001pt 42.55pt"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o></span></p>
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